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"Wer antritt, will auch fünf Prozent"

ödp-Landesvorsitzender Bernhard Suttner spricht vor 30 Zuhörern

Hochkarätige Unterstützung im Wahlkampf hat der ödp-Kreisverband Regen nach Viechtach geholt. Der bayerische Landesvorsitzende der ödp, Bernhard Suttner, sprach am Freitag im Hotel Schmaus über Kernpunkte und Ziele seiner Partei.

Der ödp-Politiker aus Windberg, der als Direktkandidat für den Stimmkreis Straubing ins Rennen um einen Sitz im Landtag geht, sparte nicht mit Lob für den Kreisverband in Regen: "Die besondere Dynamik, die unsere Partei hier erfährt, lässt sich an der Zahl der ödp-Kreisräte ablesen. Von zwei konnten wir uns bei der der letzten Wahl auf vier Kreisräte steigern." Sein Dank galt vor allem den anwesenden ödp-Kandidaten. Neben Peter Kirmis (Direktkandidat für den Stimmkreis Regen, Freyung-Grafenau) waren auch Günther Iglhaut (Listenkandidat Bezirkstag) und Renate Ruland (Listenkandidatin Landtag) im Saal.

Suttner referierte vor etwa 30 Zuhörern über das große Potenzial, das gerade unsere Region in Sachen nachwachsende Energieträger zu bieten hat: "Gerade der Bayerische Wald bietet vor dem Hintergrund eines stetig steigenden Ölpreises eine umweltfreundliche Alternative bei der Energieversorgung der Zukunft."

Auch das Programm seiner Partei stellte Suttner vor. Die ödp nehme als einzige Partei keine Spenden von Konzernen und Verbänden an und sei deshalb absolut unabhängig, wirbt er für die Ökologisch-Demokratische Partei. Dem Viechtacher Bayerwald-Boten verriet der Landesvorsitzende seine Ziele für die bevorstehende Wahl: "Wer antritt, will auch fünf Prozent." Doch nicht nur ein gutes Ergebnis will Suttner bei der Wahl am 28. September erreichen. Vor allem viele Inhalte, für die sich die ödp einsetzt, will man an die Leute bringen. "Wir führen einen Aufklärungswahlkampf", so sieht Suttner seine Mission und die seiner Mitstreiter.

Falls die ödp den Sprung in den Landtag schafft und die CSU weniger als 50 Prozent der Stimmen erreicht, sei man durchaus bereit für Koalitionsgespräche mit der CSU, erklärt Suttner. Der Landesvorsitzende richtet im selben Atemzug auch gleich zwei Forderungen an die Union: "Erstens: Bayern muss gentechnikfreie Zone werden. Zweitens: Der Spuk mit der Atomenergie muss ein Ende nehmen."