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„Echte Liebe ist fair!“

Die ÖDP Bergisch Land ermuntert alle Liebenden zum Kauf fairer Rosen oder fairer Schokolade nicht nur zum Valentinstag

„Wir Verbraucher können und müssen umdenken, wenn wir wirklich eine gerechtere Welt wollen. Für mich ist daher klar: nur faire Rosen oder faire Schokolade werden am Valentinstag verschenkt! Und möglichst nicht nur dann.“ Jürgen Koll, Kreisvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisch Land, fährt fort: „Faire Rosen sind ein Zeichen echter Liebe und helfen, weltweit die Lebensverhältnisse zu verbessern. Der Genuss fair gehandelter Schokolade garantiert Süßes ohne Kinderarbeit“. In manchen Ländern, aus denen Flüchtlinge zu uns kommen, würden Rosen unter unmenschlichen Bedingungen produziert, die zudem die dortige Umwelt und damit die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort zerstörten. Ebenso belastend seien die Bedingungen, unter denen Kinder in Kakaoplantagen arbeiten müssten. „Diese billigen Produkte, ob Rosen oder Schokolade, sind ein Symbol für die Politik der Großen Koalition, die sich um echte Entwicklungszusammenarbeit trotz mancher Lippenbekenntnisse keine weitsichtigen Gedanken macht. Sie sind aber auch eine Folge unseres Wunsches nach immer mehr für immer weniger Geld, ohne die Folgen für andere Menschen zu beachten.“ Viele Rosen werden in Ostafrika produziert, wobei Wasserquellen nachhaltig geschädigt werden. Die Produzenten entnehmen den Seen zu viel Wasser und leiten Abwässer wieder zurück in die ehemals fischreichen Gewässer. Die verarmten Fischer arbeiten zu Hungerlöhnen in Rosenfabriken, bis diese den Ort wechseln, wenn das letzte Wasser unbrauchbar ist. Faire Rosen werden unter besseren Arbeitsbedingungen und Mitsprache der Bauern in umweltschonender Produktionsweise hergestellt. Sie werden unabhängig zertifiziert und produziert und sorgen für bessere Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen. Die Zahl der minderjährigen Kinder auf den Kakao-Plantagen Westafrikas steigt. Diese verrichten schwere und gefährliche Arbeit. Auch gegen das unsägliche Leid bei der Kakao-Ernte kann der Verbraucher etwas tun. „Die Auswirkungen der europäischen Handelspolitik werden hier sichtbar. Die ÖDP Bergisch Land steht für Fairhandel statt Freihandel und lehnt TTIP und CETA grundlegend ab. Mensch vor Wirtschaft und Profit ist unser Credo. Wir brauchen einen Wandel hin zu einer Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert. Maßstab muss der ökologische und soziale Fußabdruck sein“, betont Koll. 


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