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Gemeinsame Liste von ÖDP und Familienbündnis für Kreistagswahl aufgestellt

Vorgeschlagene Liste ohne Veränderungen beschlossen – Frauenanteil bei fünfzig Prozent

 

 

Ringelai. Auf der Nominierungsversammlung im Landhotel

Koller in Ringelai stellte die Ökologisch-Demokratische Partei zusammen mit der

parteifreien Wählergruppe „Familienbündnis Freyung-Grafenau“ die gemeinsame

Liste für die Kreistagswahl auf.

 

Kreisvorsitzende Renate Ruhland begrüßte neben den

anwesenden Kandidaten insbesondere Michael Haug, den Sprecher des

Familienbündnisses, und Urban Mangold, den 2. Bürgermeister von Passau und neu

gewählten Bezirksrat. Ruhland hob hervor, dass die Aufstellung der

Kandidatenliste wieder eine „großartige gemeinsame Leistung“ gewesen sei und

dankte den Mitgliedern des Kreisvorstandes und den Kandidaten. „Wir haben in

jeder Hinsicht eine sehr gute, ausgewogene Liste, die einen Querschnitt aus

allen Berufs- und Altersschichten darstellt“, so Ruhland. Auch habe man aus

fast allen Gemeinden des Landkreises Bewerber, wobei auch drei Neumitglieder

vertreten seien. „Ohne dass es bei der ÖDP und der Wählergruppe eine

vorgeschriebene Quote wie bei anderen Parteien gibt, liegt der Frauenanteil wie

bereits letztes Mal bei fünfzig Prozent.“ Es wäre es auch wünschenswert, dass

im künftigen Kreistag mehr Frauen vertreten sind, nachdem derzeit lediglich

sechs von 60 Kreistagsmitgliedern weiblich sind.

 

Zur Frage, ob die ÖDP eine Listenverbindung eingehen soll,

informierte zunächst Michael Köberl, der sowohl für den Kreistag als auch für

den Freyunger Stadtrat kandidiert, über Chancen und Probleme einer

Listenverbindung. „Nachdem bei der kommenden Wahl ein neues Auszählverfahren

angewandt wird, kann im Gegensatz zu früher für kleinere Parteien durchaus ein

Nachteil entstehen. Im Extremfall könnte sogar ein Sitz verloren gehen, der

ohne Listenverbindung zusgesprochen würde“, führte Köberl aus. Die Anwesenden

stimmten nach kurzer Diskussion einstimmig dafür, auf eine Listenverbindung zu

verzichten.

 

Bei der anschließenden Aufstellung der Kreistagsliste

fungierte Urban Mangold als Wahlleiter. Mangold wies eingangs auf die Erfolge

der ÖDP hin, beispielsweise bei den letzten Bezirkstagswahlen und den

verschiedenen Volksbegehren. Anschließend erhielten alle Kandidatinnen und

Kandidaten die Möglichkeit, sich und ihr Programm vorzustellen. Hierbei zeigte

vor allem Michael Haug als Sprecher der Wählergruppe einige Punkte für eine

familienfreundliche Politik auf.

 

Die Stimmberechtigten entschieden sich dafür, über die

komplette vorgefertigte Kandidatenliste im Block abzustimmen. Dabei führt die

ÖDP-Kreisvorsitzende Renate Ruhland, die seit 2008 im Kreistag vertreten ist,

die Liste an. Auf den weiteren Plätzen folgen der Waldkirchener Ortsvorsitzende

Dr. Jörg Sorgenfrei, die Diplom-Theologin und Pastoralreferentin Maria

Öllinger, der Sprecher des „Familienbündnisses“ Michael Haug sowie der

Waldkirchener Stadtrat Erwin Pauli. Die Liste wurde ohne Einwände in geheimer

Abstimmung in der vorgelegten Reihenfolge einstimmig akzeptiert. Eine kleine

Änderung ergab sich lediglich bei den Ersatzkandidaten, da nun Christian

Deininger aus Waldkirchen erster Nachrücker ist. Als Beauftragte für den

Wahlvorschlag wurden Renate Ruhland und Elisabeth Tesche gewählt.

 

 


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