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ÖDP will Stellvertreterwahlrecht: Eltern sollen für Kinder wählen dürfen!

Die Anregung der Bundesfamilienministerin Schwesig, über ein Wahlrecht für Kinder nachzudenken, findet bei der bayrischen ÖDP Unterstützung. "Das Wahlrecht der Kinder sollte stellvertretend von den Eltern wahrgenommen werden. Nach Jahrzehnten weitgehend verfehlter Familienpolitik brauchen wir eine Kehrtwende, zu der neben der Einführung eines sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes auch ein Stellvertreterwahlrecht gehören muss,“ sagt der familienpolitische Sprecher der ÖDP in Bayern, Ulrich Hoffmann.

Erfreut hat die ÖDP in Bayern das Interview der Bundesfamilienministerin in der Rhein-Neckar-Zeitung zur Kenntnis genommen, wird darin doch eine uralte Forderung der ÖDP und zahlreicher Familienorganisationen aufgegriffen. „Es ist eine Form der Altersdiskriminierung, dass bisher etwa 20 Prozent der Staatsbürger von Wahlen ausgeschlossen sind, nur weil sie das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben“, so Hoffmann. Kein anderes Grundrecht der Verfassung sei an ein bestimmtes Alter gebunden: „Das ist ein eklatanter Widerspruch zum demokratischen Grundsatz: one man – one vote“ (ein Mensch – eine Stimme). Die ÖDP fordert, endlich die Benachteiligung von Familien zu beenden und das Stellvertreterwahlrecht einzuführen.