Pressemitteilung
ÖDP und Familienbündnis stellen gemeinsame Kreistagsliste auf
Hoher Frauenanteil und viele neue Kandidaten aller Altersstufen
Freyung. Auf der Nominierungsversammlung im Gasthaus „Geyerei“ in Freyung stellte die Ökologisch-Demokratische Partei zusammen mit der parteifreien Wählergruppe „Familienbündnis Freyung-Grafenau“ die gemeinsame Liste für die Wahl am 8. März 2026 auf.
ÖDP-Kreisvorsitzender Michael Köberl begrüßte die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten, insbesondere den Sprecher des Familienbündnisses Andreas Schewiola und Bezirksrat Urban Mangold, der anschließend die Versammlung leitete. Köberl bedankte sich für die erfolgreiche Kandidatensuche, wodurch alle 60 Plätze mit Personen aus 17 Gemeinden belegt werden konnten. „Besonderer Dank gilt allen Kandidatinnen und Kandidaten für die Bereitschaft, unsere ökologisch orientierte Partei zu unterstützen und politische Verantwortung zu übernehmen“, so Köberl. Sich aktiv einzubringen statt nur kritisierend zuzuschauen, sei heutzutage nicht selbstverständlich.
Erfreut zeigte sich Köberl, dass mit einem Frauenanteil von knapp 50 Prozent – auch ohne Quotenregelung - ein Zeichen für Gleichberechtigung gesetzt werde und dies auch der demographischen Zusammensetzung der Bevölkerung entspreche. Neben vielen altbewährten Kandidaten habe man auch eine Reihe von Neuzugängen zu verzeichnen, darunter auch zahlreiche Vertreter der jüngeren Generation.
Anschließend begann das reglementierte Prozedere der Listenaufstellung, wobei alle Anwesenden gern die Möglichkeit wahrnahmen, sich vorzustellen. Neben den persönlichen Daten wurden verschiedene Gründe angeführt, warum sie bei der ÖDP kandidieren. Dabei spielte zum Beispiel die konsequent ökologische Ausrichtung, das Eintreten für umweltfreundlichen ÖPNV und die hohe Glaubwürdigkeit der Partei eine Rolle. In diesem Zusammenhang wurde auch betont, dass die ÖDP keinerlei Firmenspenden annehme und so ihre Unabhängigkeit bewahre.
Bei der Abstimmung über die Liste gab es keine Änderungsanträge, sodass diese in der vorgelegten Form einstimmig gebilligt wurde. Zu Beauftragten des Wahlvorschlags wurden Michael Köberl und Renate Ruhland gewählt.
Urban Mangold erinnerte zum Abschluss der Versammlung noch an die großartigen Erfolge der ÖDP, die vor allem in Bayern durch Volksbegehren „mehr erreicht habe, als so manche Partei der Opposition im Landtag“. So sei das Volksbegehren „Schlanker Staat ohne Senat“ erfolgreich gewesen und vor allem durch das Plebiszit „Rettet die Bienen“ eines der modernsten Naturschutzgesetze durchgesetzt worden.
„Aktuell werden vom ÖDP-Landesverband vor allem drei Themen in den Vordergrund gestellt“, so Mangold. Zum einen die Verteidigung von Bürgerbegehren, die durch sogenannte „Entbürokratisierungsvorhaben“ gefährdet sind, zum anderen die Pläne des Ministerpräsidenten, mit Mini-Reaktoren Atomkraft als Energiequelle wieder zu reaktivieren. Vehement kritisiert werde auch die Streichung der familienpolitischen Leistungen, wie das Familienstartgeld, denn für Eltern müsse es eine Wahlfreiheit bei der Betreuung der Kinder geben.
