"Besser wählen"

Bericht von der ödp-Wahlveranstaltung in Oberviechtach, im Gasthaus "Zur Post".

"Besser wählen"

 

 

 

Unter diesem Motto steht laut Klaus Mrasek, ödp-Bezirksvorsitzender und Oberpfälzer-Spitzenkandidat der Ökologisch-Demokratischen-Partei, der Wahlkampf der ödp. "Seit den Kommunalwahlen im März diesen Jahres spielen wir in einer höheren Liga. Erstmals wurden Ökodemokraten, wie unser Spitzenkandidat für den Bezirkstag Arnold Kimmerl aus Pfreimd, zu Bürgermeistern gewählt und in ganz Bayern konnten wir unsere Ergebnisse deutlich verbessern", so Mrasek. Deshalb sieht der Amberger Stadtrat gute Chancen für seine Partei auf einen Einzug in den Landtag und die Bezirkstage. Mrasek verwies auf die Erfolge seiner Partei, wie die Abschaffung des Senats, die Streichung von 5 Atomkraftwerk-Standorten aus dem Landesentwicklungsplan, die Verhinderung von Gen-Maisfeldern, das Kippen des Büchergeldes sowie die Abschaffung der Geheimpolitik in den kommunalen GmbH´s. Derzeit arbeitet die ödp an einem Volksbegehren für ein gentechnikfreies Bayern.

 

 

 

Der Zusatz "Bündnis für Familien" im Logo sei kein Marketing-Gag, sondern unterstreiche, dass Familien mit der ödp "einen verlässlichen Partner haben". Die CSU, welche früher die staatliche Kindererziehung in der DDR kritisierte hat hier unter dem Druck der Industrie u. Arbeitgeberverbände eine komplette Kehrtwendung vollzogen. Nur das Konzept der ödp, ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt von 1000.- Euro für die ersten drei Lebensjahre gewähre den Eltern die volle Wahlfreiheit zwischen Eigen- und Fremdbetreuung. Dabei kritisierte er die derzeit auf allen "Kanälen" laufende Verleumdungskampagne gegen Eltern die ihre Kinder selbst erziehen wollen. "Dabei werden die Eltern bestenfalls als ahnungslose Amateure hingestellt, gerne auch als Hartz IV Empfänger, die den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen und das Geld für die Kinder in Alkohol u. Zigaretten umsetzen. Ich meine, dass die allermeisten Eltern bei der Kindererziehung einen sehr guten Job machen", so Mrasek. Wir brauchen auch keine Angst vor einer Auseinandersetzung mit der Herdprämien-Verleumdung haben. Finnland, das uns ja im Bereich der PISA-Studie immer als Vorbild hingestellt wird, hat bereits ein Erziehungsgehalt eingeführt, betonte der ödp-Politiker.

 

 

 

Heftig attackierte Mrasek die CSU-Bildungspolitik, die das G8 und die R6 überstürzt durchgesetzt hat, aber es versäumte die nötigen Lehrpläne oder Lernmittel zur Verfügung zu stellen. Mrasek: "Mit dem Anbau genmanipulierter Pflanzen erfolgt ein Generalangriff auf unsere Lebensgrundlagen. Niemand könne eine Garantie für die Ungefährlichkeit geben". Er stellte die ödp als Alternative zu den "Grünen" und den "Freien Wählern" da. "Denn während die "Grünen" auch noch die letzten Reste von Rechtsschutz für das ungeborene Leben beseitigen wollen und aggressiv gegen christliche Werte u. Symbole vorgehen gleichen die FW einer Wundertüte ohne klare Aussagen, bei der Enttäuschungen nach der Wahl vorprogrammiert sind".

 

 


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