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ÖDP: Politik muss das Zusammenleben der Generationen fördern

Bund, Länder und Kommunen in der Pflicht

 

Die ÖDP in Bayern hat sich zufrieden über die Initiative des Bundeskabinetts zur Veränderung des Immissionsschutzgesetzes geäußert. „Es wurde höchste Zeit, endlich klarzustellen, dass spielende und lachende Kinder auf Spielplätzen oder in Kindergärten nicht als Lärmquellen wie Presslufthämmer oder Rasenmäher behandelt werden können“, sagte der familienpolitische Sprecher der bayrischen ÖDP Ulrich Hoffmann heute in Weißenhorn.

Für die ÖDP ist Kinderlärm Zukunftsmusik und die Auseinandersetzung darüber, wie laut Kinder sein dürfen, an sich schon ein Skandal. "Das muss allerdings nun auch für private Rechtsstreite gelten, in denen immer noch Anwohner gegen Familien, deren Kinder im eigenen Garten oder auf der Strasse spielen, wegen angeblicher Lärmbelästigung klagen können," so Hoffmann. Die ÖDP möchte eine Politik, die Generationen mehr in Berührung zueinander bringt. „Eine Gesellschaft, die Kinder gleichsam als „Störung im Betriebsablauf" oder lästige Unterbrechung der Feierabendruhe empfindet, hat sich von ihrer eigenen Zukunft schon verabschiedet", so Hoffmann. Die ÖDP tritt für Nachbarschaften ein, in denen sowohl Kinder als auch Senioren wohnen und einander begegnen können. Eine Städtebauplanung, die dazu führt, dass ältere oder kinderlose Menschen kaum mehr Familien und Kindern in ihrem Wohnviertel begegnen, ist schnellstens zu korrigieren. Hier sieht Hoffmann alle politischen Ebenen vom Bund über die Länder bis bin zu den Kommunen in der Pflicht. Schließlich sei der Kontakt zwischen den Generationen für Menschen aller Altersklassen ein notwendiges Lernfeld für Solidarität und Mitmenschlichkeit.


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